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Handballregeln 2010

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Ein bisschen Geschichte PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Reiner Lauppe   
Sonntag, den 01. Februar 2009 um 10:19 Uhr

... zusammengestellt von unserem langjährigen Abteilungsleiter Handball – Herbert Zimpfer, sowie mit weiteren Ergänzungen.


Ein bisschen Geschichte aus 80 Jahren Vereinsgeschehen

 

 

Chronik Handballabteilung TuS Helmlingen

 

1949 Erstellung einer Umkleide- und Gerätebaracke auf dem Sportplatz gem. Rechnung v.31.08.1949 über DM 1.864,20.

1950 Umzäunung und Tore gem. Rechnung v.14.11.1950 über DM 1.424,00 dazu Zuschuss über DM 1.500,00 aus Lotto/Toto-Mitteln.

1954 Bereits im Jahre 1954 befasste sich der TuS mit dem Bau einer Turnhalle, wie aus einem Schreiben des damaligen Abteilungsleiters Fritz Bertsch an Architekt Bürkle aus Achern, zur Vereinbarung eines Termins zwecks Besprechung eines Entwurfs hervorgeht. Der von der Gemeinde vorgeschlagene Platz an der Molkerei wird vom TuS mit Schreiben v. 22.7..1954 abgelehnt. Am 17.3.1954 wird erstmals ein Antrag auf einen Zuschuss an das Regierungspräsidium gestellt.

1956 Nachgehakt wird mit Schreiben v. 14.9.1956, indem eine Entscheidung der Gemeinde bis 17.9.1956 – 12.00Uhr gefordert wird, da die „Verschleppungstaktik“ nicht mehr hingenommen werden könne.

1958/59 Bernhard Haverland wird Handball-Abteilungsleiter und ruft Anfang der sechziger Jahre das lange Zeit bestehende „Pfingstturnier“ ins Leben.

1966/67 Herbert Zimpfer wird Handball-Abteilungsleiter.

1968 Er erwähnt positive Entwicklung in der Generalversammlung: 16 Senioren-Spieler stehen zur Verfügung.

1969 Gemeinde schlägt den Bau einer Halle von 24 m x 28 m vor. Die TuS-Verwaltung lehnt diesen Vorschlag im Hinblick auf die Entwicklung im Handball weg vom Großfeld zur Hallen (und Kleinfeld) ab.

1970/71 Gründung einer II. Mannschaft, Hauptarbeit wird von Peter Krämer übernommen.

Die I. Mannschaft wird im Feldhandball Meister der Kreisklasse A und Pokalsieger, Spieler-Trainer ist Max Ludwig, der erstmals „gezieltes“ und konsequentes Training durchführt. Spielsystem verbessert sich deutlich, auch dank seinen Beziehungen zur Bundeswehr und Albert Krust.

1970 legt Albert Kreß die Schiedsrichterprüfung ab, so dass wir mit dem bereits zu dieser Zeit langjährigen Schiedsrichters Kurt Ludwig zwei Schiedsrichter stellen konnten.

1971/1972 Wir verlieren Max Ludwig durch einen tragischen Verkehrsunfall, ein großer Verlust für den TuS. Ein bereits geplanter Vereinsausflug wird kurzfristig abgesagt.

1972/73 Aufstieg in der Halle in Kreisklasse A durch Neueinteilung der Spielklassen unter Trainer Rolf Decker. Die I. Mannschaft trainiert montags in Gernsbach und hilft damit gleichzeitig der neugegründeten Gernsbacher Mannschaft.

1973/74 Erstmals wird eine Damen-Mannschaft zu den Verbandsspielen gemeldet.

Die neue Sporthalle (heutige RHEIN-RENCH-Halle) wird 1973 eingeweiht und kann vom TuS genutzt werden, was einen Aufschwung im Hallenhandball zur Folge hat.

Bis zur Nutzung der eigenen Halle ist Training um 21.30 Uhr in Greffern mit anschließendem Umtrunk in der „Linde“ in Lichtenau.

Anlässlich der Halleneinweihung wird eine Sportwerbewoche vom 18. - 24.11.1973 durchgeführt mit dem „Max-Ludwig-Gedächtnisturnier“. Publikumsliebling war der damals 19-jährige heutige Bundestrainer Arno Ehret (damals TV Sulz).

1974/75 Peter Krämer wird Schiedsrichter

1975/1976 Die neue Halle zahlt sich aus: I. Mannschaft steigt in die Bezirksklasse auf. (Trainer Herbert Zimpfer unter Anleitung des früheren Schutterwalder Trainers Müller)

1977/78 Aufstiegsspiele zur Landesliga unter Spielertrainer Rolf Leibiger, mit Unterstützung der Fa. VILBRA KG.

1978/1979 Letzte Großfeldrund, Verbandsspiele werden nur noch in der Halle und im Jugendbereich auf Kleinfeld ausgetragen.

1980/81 Die I. Mannschaft wird Bezirksmeister und steigt in die Landesliga au, Trainer ist Wolfgang Reynert.

1982/1983 Abstieg aus Landesliga; Trainer wird in der Rückrunde der damalige Bundesligaspieler des TuS Hofweier – Gerd Leibiger. Wesentlich dazu beigetragen hat Rolf Brunner, der auch Sponsor des TuS wird.

1983/84 Gerd Leibiger wechselt vom TuS Hofweier als Spielertrainer zum TuS Helmlingen und leitet damit einen wohl einmaligen Aufschwung ein.

Erfolgreichstes Jahr des TuS:

Herren I - Meister in Bezirksklasse mit 44:0 Punkten und Südbadischer Pokalsieger

Herren II - Meister in Kreisklasse A

Damen - Meister in Bezirksklasse

Erster Jugendleiter wird Wilfried Hänßel.

1984/1985 Meister in Landesliga (mit 7 Punkten Vorsprung) und zum zweiten Mal Südbadischer Pokalsieger.

Erstmals wird eine III. Mannschaft gemeldet.

1985/86 Der frühere jugoslawische Nationalspieler „Nono“ Bartolovic wird neuer Spiertrainer und löst Gerd Leibiger ab, der Trainer beim Bundesligisten TuS Hofweier wird.

Ein Förderkreis zur Unterstützung der I. Mannschaft wird gegründet, erster Vorsitzzender ist Engelbert Schuster.

Die Firmengruppe BICKEL wird Hauptsponsor des TuS.

1986/87 Dragan Dragojlov hat Mitleid mit den Spielern und übernimmt die wichtige Stelle des medizinischen Betreuers.

Mit Rudi Schneider kann ein weiterer Schiedsrichter gemeldet werden.

1987/88 Gerd Leibiger kehrt zurück, mit ihm schaffen wir die Meisterschaft in der Landesliga damit den Aufstieg in die Oberliga.

1988/89 Auf Anhieb Meisterschaft in der Oberliga (mit 6 Punkten Vorsprung) und damit Durchmarsch in die Regionalliga, die dritthöchste Spielklasse.

1989/90 Abstieg aus der Regionalliga.

Zu den Heimspielen erscheint erstmals das „TuS-Blätt‘l“ mit Informationen für die Zuschauer.

1990/91 Erneute Meisterschaft in der Oberliga.

Mit Rainer Bauert wurde ein ehemaliger Nationalspieler und aktueller Bundesligaspieler (TV Niederwürzbach, zuvor TuS Hofweier) verpflichtet.

Während der Runde stieß Dragi Paunovic (Roter Stern Belgrad) zum TuS Helmlingen. Torschützenkönig ………??????????????

Im DHB Pokal traf die I. Mannschaft in der Sporthalle Helmlingen auf den Bundesligisten TV Niederwürzbach, der damals von dem ehemaligen Bundestrainer Petre Ivanescu trainiert wurde.

Außerdem Bezirkspokalsieger.

1992/93 Mit dem 9. Platz konnte die Regionalliga gehalten werden. Spielertrainer Gerd Leibiger und 6 weitere Spieler verlassen zum Saisonende den Verein.

1993/94 Aus finanziellen Gründen erfolgt Neuorientierung. Neuer Tainer der jetzt überwiegend mit einheimischen Spielern besetzten Mannschaft wird Werner Stöckl, ein ehemaliger rumänischer Nationalspieler.

Durch den Umbau der Sporthalle müssen sämtliche Heimspiele in auswärtigen Hallen (überwiegend in Achern) ausgetragen werden. Die Regionalliga kann unter diesen widrigen Umständen nicht gehalten werden.

Nach einjähriger Abstinenz erscheint zu den Heimspielen in neuer Aufmachung mit mehr Werbemöglichkeiten die Halleninformationsschrift „INSIDE“ unter der verantwortlichen Leitung von Reiner Lauppe.

1994/95 Neuer Trainer wird Ralf Kotz. Nach anfänglichen Schwierigkeiten kann die Oberliga gehalten werden. Maßgeblich zu dem Umschwung beigetragen hat der für die Rückrunde verpflichtete frühere tschechische Nationaltorwart Jiri Shejbal, der im Spieljahr 1995/96 Spielertrainer wird.

Zum Geschäftsjahresende ist Herbert Zimpfer als Handball-Abteilungsleiter zurückgetreten, Nachfolger wird Thomas Hartmann.

Spiele gegen namhafte Mannschaften:

Nationalmannschaften aus: Südkorea, China, Kuweit und Quatar.

DHB-Jugendnationalmannschaft

Europäische Spitzenmannschaften: Politechnika Timisoara (Rumänien) und Metaloplastica Sabac (mehrfacher Europapokalsieger, Jugoslawien)

Bundesligisten: Tus Hofweier, TuRu Düsseldorf, TuS Schutterwald